Lohngleichheit: der nächste Schritt

Unternehmen, die mindestens 100 Mitarbeitende beschäftigen, sollen alle 4 Jahre eine Lohnanalyse durchführen. Im Dezember 2018 hat das Parlament eine entsprechende Gesetzesrevision verabschiedet. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Frontseite.

Nun ist es an der Wirtschaft nachzuziehen.

Damit die Lohnlücke nicht zur Rentenkluft wird!

In diesem Jahr ist der Equal Pay Day am 22. Februar. Gemäss der letzten Lohnstrukturerhebung beträgt die durchschnittliche Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern in der Schweiz immer noch 14,6%.

Verglichen mit der durchschnittlichen Rentendifferenz zwischen Frauen und Männern von 37,1% ist das eine vergleichsweise kleine Lücke, könnte man meinen, zudem eine, die sich zum sogar Teil erklären lässt. Der unerklärliche und damit diskriminierende Teil ist eindeutig verfassungswidrig, und von daher mehr als Recht, sich dem entgegen zu stellen. Und zusammen mit dem erklärbaren Teil der Lohndifferenz sollten diese 14,6% verschwinden: Sie tragen vor allem über die 2. Säule dazu bei, dass es zwischen Frauen und Männern nach ihrem Erwerbsleben zu einer Rentenkluft von 37,1% kommt. Ein guter Grund mehr, am 22. Februar 2019 mit dem Equal Pay Day auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen!

Weitere gute Gründe, eine Aktion zum Equal Pay Day 2019 zu starten, finden Sie in unserem Argumentarium auf diesen Webseiten.

Internationale Koalition für Lohngleichheit

Die ILO, UN Women und die OECD haben im September 2017 die Equal Pay International Coalition (EPIC) gegründet. Diese soll dazu beitragen, das Strategische Nachhaltigkeitsziel 8.5 «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit von Mann und Frau» zu erreichen.

 

Kontakt

Equal Pay Day Initiative
BPW Switzerland, Badenerstrasse 255, 8003 Zürich, E-mail

Überparteiliche Frauenallianz

 

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