Opinion Leaders für den Equal Pay Day

Eveline Widmer-Schlumpf, Bundes-präsidentin

Eveline Widmer-Schlumpf, Bundespräsidentin, Eidgenössisches Finanzdepartement

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". An sich eine Selbstverständlichkeit. Und dennoch ist diese frauenpolitische Forderung noch immer aktuell. Das verfassungsmässige Recht ist nicht überall konsequent umgesetzt. Nach wie vor lassen Bewertungs- und Bezahlungssysteme eine Ungleichbehandlung zu. Darauf ist immer wieder hinzuweisen. Die Öffentlichkeit ist für diese Problematik zu sensibilisieren. Der EqualPayDay nimmt dieses Thema auf und erinnert die gesellschaftlichen Akteure an ihre entsprechende Verantwortung."

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Hier finden Sie weitere Statements

Überparteiliche Frauenallianz

 
 

 

Newsticker

Das war am 7. März los

Equal Pay Day - Tag der Lohngleichheit Frau / Mann

Frauen verdienen in der Schweiz 18,4 Prozent weniger als Männer. Sie müssen somit bis zum 7. März  arbeiten, um für gleichwertige Arbeit denselben Lohn zu erhalten, den Männer schon am 31. Dezember  in der Tasche haben. Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Deshalb gibt's den Equal Pay Day, den Tag für Lohngleichheit von Frau und Mann. Der Equal Pay Day findet auf Initiative von Business and Professional Women (BPW) Switzerland statt.

Das geht ins Geld!

 

Neue breite Frauenallianz für Lohngleichheit

 

Das Lohntabu brechen!

Auf den 7. März ? den Equal Pay Day ? und den 8. März ? den Internationalen Tag der Frau ? hin hat sich in der Schweiz eine neue Frauenallianz gebildet. Dieses neue Bündnis von Frauen aus Politik, Wirt- schaft und Gewerkschaften ist sich einig: Jetzt muss es endlich vorwärts gehen mit der Lohngleichheit. Denn noch immer und in klarer Verletzung der bestehenden gesetzlichen Vorschriften verdienen Frau- en für die gleiche Arbeit durchschnittlich 18.4 % weniger. Vertreten in dieser Allianz sind die Business and Professional Women (BPW), die SGB-Frauenkommission, die BDP, die CVP-Frauen die FDP.Die Liberalen Frauen und die SP-Frauen.Die Handlungsansätze der verschiedenen im neuen Bündnis vertretenen Organisationen mögen im Einzelnen voneinander abweichen. Alle sind sie sich jedoch einig, dass das Lohntabu gebrochen wird und über die Löhne geredet wird. Gemeinsam fordern sie die Unternehmen auf, dem freiwilligen Lohn- gleichheitsdialog beizutreten und ihre Löhne überprüfen zu lassen. Dieser 2009 ins Leben gerufene Dialog funktioniert jedoch nur mangelhaft, denn es sind ihm bisher nur 20 Unternehmen beigetreten.Das Beispiel der SBB als eines Grossunternehmens, die an der heutigen Pressekonferenz der Allianz vertreten waren, zeigt, dass bei gutem Willen in der Chefetage der Lohngleichheitsdialog in der Praxis durchaus funktioniert.

Wir schreiben die Unternehmen an

Business and Professional Women (BPW) hat die CEOs der 3000 grössten Schweizer Unternehmen mit einem Brief aufgefordert, gleiche Löhne für Frauen und Männer zu bezahlen. Auf einem Antwortbogen, konnten sie die Massnahmen aufführen, die sie zur Lohngleichheit getroffen haben.
Equality means business!

Auswertung der Umfrage im Detaii

Auswertung der Umfrage Kurversion:

 

Die VBZ wirbt mit gleichen Löhnen

Die Verkehrsbetriebe Zürich suchen neue Tramführerinnen explizit mit dem Versprechen auf gleichen Lohn!

 

 

 

 

 

 

Manifest zum Tag der Lohngleichheit

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein Grundrecht: «Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.» 

Das Lohngleichheits-Manifests ruft die Unternehmerinnen und Unternehmer auf, ihre Lohnstrukturen zu überprüfen.  

Unterzeichnen auch Sie das Manifest