Bundesrat will Lohngleichheit durchsetzen

Bern, den 22.10.2014. Der Bundesrat will die Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichten, regelmässig eine Lohnanalyse durchzuführen und die Durchführung durch Dritte kontrollieren zu lassen. Eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage wird bis Mitte 2015 ausgearbeitet werden.

Amtlich bestätigt: Unternehmen verletzen Lohngleicheit

Auftragnehmer des Bundes verletzen die Lohngleichheit: Das haben Kontrollen des Eidgenössischen Büros für Gleichstellung ergeben. Der ganze Artikel hier

Wachstum der Lohnunterschiede von 0,5 Prozentpunkte

28.04.2014: Zwischen 2010 und 2012 vergrösserte sich das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern in der Privatwirtschaft insgesamt um 0,5 Prozentpunkte von 18,4 auf 18,9 Prozent.

Pressekommunike vom Bundesamt für Statistik


Fehlende Lohngleichheit

Firmen erhalten Bundesaufträge, obwohl sie Frauen weniger zahlen.

Bern. Jedes Jahr reissen sich Abertausende von Unternehmen um die rund 2000 grossen Beschaffungsaufträge, die der Bund vergibt. Die Firmen müssen dabei bestätigen, dass bei ihnen Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit gleich viel verdienen. Ohne eine solche Bestätigung erhalten sie kein Stückchen des Auftragskuchens. 2013 war dieser 5,2 Milliarden Frauen gross. Doch die eingeforderte Lohngleichheit herrscht vor allem auf dem Papier. Sonntagszeitung vom 13. April 2014. Link zum Artikel | Download PDF

Fehlende Lohngleichheit

Firmen erhalten Bundesaufträge, obwohl sie Frauen weniger zahlen

Equal Pay Day - Tag der Lohngleichheit Frau / Mann

Frauen verdienen in der Schweiz 18,9 Prozent weniger als Männer. Sie müssen somit bis zum 9. März  arbeiten, um für gleichwertige Arbeit denselben Lohn zu erhalten, den Männer schon am 31. Dezember  in der Tasche haben. Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden. Deshalb gibt's den Equal Pay Day, den Tag für Lohngleichheit von Frau und Mann. Der Equal Pay Day findet auf Initiative von Business and Professional Women (BPW) Switzerland statt.

Das geht ins Geld!

 

Lohngleichheit im Bereich der Öffentlichen Hand

Öffentliche Institutionen in der Schweiz holen jährlich Offerten in der Höhe von 34 Milliarden Franken ein.  Der Markt der öffentlichen Hand wird in der Schweiz auf 8% des Brutto-Inland-Produkts geschätzt.

Tatsache ist jedoch, dass der effektive Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in der Schweiz bei 18.4 % liegt. Aus diesem Grund fordern die Business and Professional Women (BPW) Switzerland die Öffentliche Hand 2014 auf, mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Vergabe öffentlicher Aufträge zu verlangen.

Die Antworten aus der Industrie und den Behörden liegen vor - entdecken Sie die "best practices" und den Pressespiegel!

Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben mit politischen Vorstössen die Diskussion in die Kantonensparlamente gebracht, lesen Sie dazu den Interpellationstext aus dem Kanton Solothurn.

 

Eveline Widmer-Schlumpf, Bundesrätin, Vorsteherin des Eidgenössischen Finanzdepartementes

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit". An sich eine Selbstverständlichkeit. 

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Hier finden Sie weitere Statements

Überparteiliche Frauenallianz

 

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